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Demenz und Ernährung: Gesund essen gegen das Vergessen
Ein hohes Lebensalter ist ein unschätzbares Privileg. Doch alt fühlen will sich niemand. Die wahre Herausforderung liegt also im möglichst gesunden Altwerden. Eine gesunde Lebensweise ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine glückliche zweite Lebenshälfte. Dazu gehört nicht zuletzt eine intakte Hirnfunktion - also Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und geistige Wachheit.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Demenz und Ernährung?
Wir haben es selbst in der Hand mit unserer Ernährung gezielt etwas für unser Gehirn zu tun.
Obwohl das Gehirn nur zwei Prozent der gesamten Körpermasse ausmacht, verbraucht es etwa ein Viertel der Energie, die der Mensch mit der Nahrung zu sich nimmt. Unser Gehirn ist auf hochwertige Ernährung angewiesen und das jeden Tag. Die Nervenzellen des Gehirns ruhen niemals. Über ein riesiges Netzwerk kommunizieren sie unterunterbrochen miteinander und regeln alle Abläufe des Organismus’ einschließlich des Denkens.
Das Gehirn braucht also genauso viel Aufmerksamkeit wie das Herz!
Besondere Bedeutung für den Geist haben gemäß internationaler Übereinkunft spezielle Fettsäuren im Biofleisch, Wild, Fisch und Nachtkerzenöl, bestimmte Spurenelemente wie Selen, Kupfer, Zink, und Mangan, dann Beta-Karotin, Vitamin D, E und C sowie der Vitamin-B-Komplex (v.a. Niacin, B 6, B 12 und Folsäure). In der Vitaminforschung gilt es als erwiesen, dass Vitamine den Gehirnstoffwechsel und damit die Gehirnfunktion entscheidend beeinflussen und so auf den gesamten Körper wirken.
Vom ungeborenen Leben bis hinein ins hohe Alter wirken Vitamine im zentralen Steuerungszentrum auf vielfältige Weise. In vielen klinischen Untersuchungen aus den letzten Jahren konnte der positive Einfluss einer gesunden Ernährung und damit guten Versorgung mit Vitamin B 12 und Folsäure auf die Gedächtnisleistung und so also als Demenz-Vorsorge nachgewiesen werden. Gerade bei älteren Menschen, die oftmals unter erschwerten Kau- und Verdauungsbedingungen leiden, macht es daher sind, gerade diese Vitamine über eine ernährungsphysiologisch überlegt kombinierte Nahrungsergänzung regelmäßig und standardisiert zuzuführen. Demenz und Ernährung haben so gesehen also einen ganz offensichtlichen Zusammenhang und es kann die Möglichkeit geben der Demenz mit ausgewogener gesunder Ernährung entgegen zu wirken.
Folgen eines Vitaminmangels - Demenz und Ernährung
Das Bundesfamilienministerium gibt an, das es in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen leben, deren Gedächtnis und Denkvermögen so stark eingeschränkt sind, dass man von einer Hirnleistungsstörung oder Demenz sprechen muss. Ihre Ursachen sind vielschichtiger Natur.
Eine Vielzahl „kognitiver Defizite“ lässt sich auf einen allgemeinen Vitaminmangelzustand zurückführen.
Demenz und Ernährung: Was hält das Gehirn auf Trab?
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den wichtigsten Baustoffen des Gehirns. Sie stellen mehr als die Hälfte allen Fettes in den Gehirnzellen und halten deren Membranen geschmeidig. Eine wichtige Voraussetzung für den Informationsaustausch zwischen den Zellen ist diese Geschmeidigkeit. Je reibungsloser ein Informationsaustausch stattfinden kann, desto besser arbeitet die „Denkmaschine“. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann das ordnungsgemäße Funktionieren der Gehirnfunktionen gravierend verschlechtern und sogar Depressionen und Alterdemenz begünstigen.
Der Extra-Schutz (Demenz und Ernährung) – B-Vitamine
Die B-Vitamine sind bekanntlich von besonderer Wichtigkeit für die Hirn- und Nervenfunktionen. Die Versorgungslage bezüglich der Vitamine B 6, B 12 und B9 (Folsäure) ist nicht optimal, wenn die Serumkonzentration von Homocystein über 10 Mol/l in Ihrem Blut steigt. Für eine stabile Hirnleistung und die optimale Herz-Kreislauf-Gesundheit sollten Sie mit einer gezielten Nahrungsergänzung gegensteuern.
Auch ein anderer Vitalstoff kommt dem Gehirn zugute: Beta-Karotin. Diese Substanz verleiht nicht nur dem Kürbis und der Mohrrübe eine orange-rote Farbe, sondern bringt das Gehirn des Menschen wieder auf Trab.
Allerdings ist dazu eine langjährige Versorgung mit einer ausreichenden Beta-Karotin-Menge erforderlich.




