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Schatzsucher - die Entdeckung der goldenen Wurzel

Fragen Sie sich auch gelegentlich, ob Sie etwas für Ihre geistige Leistungsfähigkeit tun können? Fällt es Ihnen manchmal schwer, sich zu konzentrieren? Versuchen Sie es mal mit kleinen Denksport-aufgaben wie Sudoko oder Memory. Diese können einen wichtigen Beitrag zur geistigen Fitness in jedem Alter leisten. Natürlich können Sie auf pflanzliche Extrakte wie z. B. Melisse und Rosenwurz zurückgreifen.


Schatzsucher

Rastlos durchstöbern Forscher die Natur. Sie tragen Rucksäcke, in denen Probenröhrchen, Pinzet-ten und das Handmikroskop auf ihren Einsatz warten. Die Wissenschaftler sind auf der Suche nach den Schätzen der Gesundheit. Sie sollen dem Menschen helfen, Alltagsleiden zu besiegen. Etwa 40 Prozent aller modernen Wirkstoffe stammen heutzutage aus „Feld und Flur“. Sogar eines der erfolgreichsten Antimalaria-Mittel der Neuzeit isolierte man zuerst aus dem Beifuß – einem Gewächs, dem man wohl eher das Unkraut als die Heilpflan-ze ansieht. Inzwischen werden Pflanzeninhaltsstoffe in fast allen Bereichen der Medizin eingesetzt.

Zielgerichtet wirken sie gegen Husten, Bronchitis oder Infekte.

Rodiola Rosea Rosenwurz

Heilkräuter

Heilkräuter stehen dem Leben seit jeher fest zur Seite. Doch selbst so traditionelle Protagonisten wie die Melisse hüten noch immer unge-ahnte Geheimnisse. Das berühmte Kraut liefert nicht nur begehrtes Öl für die Aromatherapie. Ihre Blätter enthalten spezielle Wirkstoffe, die in der Volksmedizin Unterstützung bei nervösen Beschwerden und Melancholie versprechen. Die-se vorteilhaften Eigenschaften der Pflanze rufen derzeit sogar Neurowissenschaftler auf den Plan.


Von einer anderen Spezies zeigen sich jene Fachleute allerdings noch stärker beeindruckt. In den arkti-schen Gebieten Eurasiens schwört man auf die Kraft der „Goldenen Wurzel“. So wie in der bereits von HUMBOLDT während seiner Expedition durch Südamerika entdeckten Guaraná-Pflanze sollen auch in ihr Adaptogene stecken.


Die goldene Wurzel

Goldene Wurzel, so nennen die Bewohner der endlosen Weiten Sibiriens eine ihrer traditionell verwendeten Heilpflanzen - nicht ohne Grund. Die Kraft jener kleinen Wunderblume wird dort hoch verehrt. Finden Ihre Inhaltsstoffe doch bei Depressionen, Schlafstörungen und mentalem Leistungsabfall Anwendung. Davon ist man zumindest jenseits des nördlichen Polarkreises fest überzeugt…


Ein seltenes Exemplar

Tatsächlich zählt Rhodiola Rosea, so der botanische Name jenes hierzulande als Rosenwurz genannten Dickblattgewächses, zu den weltweit nur fünf offiziell bestätigten Pflanzen, die Adaptogene enthalten. Dieser Begriff wurde im Jahre 1947 von russischen Wissenschaftlern geprägt und bezeichnet natürliche Substanzen, die unerwünschtem Stress chemischen, physikalischen oder biologischen Ursprungs entgegenwirken sollten. Laut Ihrer Definition sollen Adaptogene spezielle körpereigene Biomarker beeinflussen und so dem Organismus zu einer besseren Anpassungsfähigkeit (Adaption) des biochemischen Geschehens im Organismus an exogene Belastungs-Situationen verhelfen. Offenbar entfalten auch einige Inhaltsstoffe des Rosenwurz´ solche vorteilhaften Effekte. Derartige Vorzüge waren bislang nur vom Mate-Strauch, der Ginsengwurzel, der Guaraná-Pflanze und der Taiga-Wurzel bekannt.


Stress-resistente Hasen

Rosavin, das potentielle Adaptogen der Goldenen Wurzel, ist keine einheitliche Substanz, sondern ein Gemisch zahlreicher Komponenten. Offenbar vermögen diese den übermäßigen Anstieg des Stresshormons Cortisol zu vermindern. Hasen, die zwei Stunden lang erheblichem Stress ausgesetzt wurden, erlitten einen bis zu 300-prozentigen Cortisol-Anstieg. Die Gabe von Rhodiola Rosea-Extrakten verhinderte den übermäßigen Schub dieses biologischen Markers deutlich. Laut der wissenschaftlichen Diskussion vermuten die Autoren der Studie , dass Hasen dem Stress so besser widerstehen.. In einer anderen Studie zeigte Rosavin einen regulierenden Einfluss auf ein Neuropeptid namens „NPY“ im zentralen und peripheren Nervensystem. Auch „NPY“ wird eng mit der Stressverarbeitung in Zusammenhang gebracht.


Hochkonzentriert

Vermutlich beeinflussen Adaptogene zudem eine Reihe von Enzymen, die die Verfügbarkeit von Neurotransmittern regulieren. Letztere sind Botenstoffe, die für die Signalübertragung in den Schaltstellen der Nervenbahnen im Gehirn, den Synapsen, eine herausragende Rolle spielen. Wird die Konzentration j ener Botenstoffe adaptiert, verbessert sich auch die Signalübertragung.


Dies könnte vor allem für die mentalen Fähigkeiten von Vorteil sein. Schwedische Wissenschaftler konnten bereits überzeugende Erfahrungen bei Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 55 Jahren sammeln: In einer wissenschaftlichen Untersuchung übten Rhodiola Rosea-Extrakte einen gewünschten Einfluss auf die geistige Leistung der Studienteilnehmer aus. Insbesondere deren Konzentrationsfähigkeit verbesserte sich deutlich. Wahrlich kein schlechtes Zeugnis für die Goldene Wurzel…

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Stressfrei



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