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Ernährungsformen & Diäten


Mit schätzungsweise über 500 Diäten befindet sich ein unüberschaubares Angebot auf dem Markt. Eine ernährungsphysiologische Beurteilung dieser Reduktionsdiäten muss sehr differenziert betrachtet werden. Begründungen für die jeweilige Diät erweisen sich von wissenschaftlich fundiert bis unsinnig oder gar gefährlich. Außerdem muss jede Diät in Abhängigkeit zum Alter, Geschlecht und vor allem Gesundheitsstatus geschehen. Grob einteilen kann man verschiedene Diäten in folgende Gruppen:


1. Mischkostdiäten

  • ist energiereduziert
  • oft langfristig praktizierbar
  • meist wissenschaftlich fundiert

2. Mode- und Crash-Diäten

  • sind oft stark energiereduziert
  • meist benannt nach Autor oder bevorzugtem Lebensmittel
  • eher kurzfristige Anwendung

3. Kohlenhydratarme Reduktionsdiäten:

  • Fokussiert auf protein- und fettreiche Kost
  • Vermeidung von Blutzucker-Peaks

4.Psychologische Diäten

  • Ergründung der seelischen bzw. mentalen Ursachen für Übergewicht
  • Stärkung der mentalen/psychischen Verfassung
  • Erlernen von Bewältigungsrategien

5. Mahlzeitenersatz-Diäten

  • Nährstoffpulver erstellt gemäß der Diät-Verordnung
  • Langfristige Anwendung möglich
  • Oft ein idealer Einstieg, da sehr praktikabel

Hauptziel jeder seriösen Diät muss die langfristige Umstellung des Ernährungsverhaltens sein. Die Gewichtsabnahme sollte dementsprechend langsam und kontinuierlich erfolgen. Im Schnitt wird empfohlen nicht mehr als 0,5 kg pro Woche abzunehmen. Dadurch wird der Jojo-Effekt minimiert.


Motivation – Den inneren Schweinehund überwinden


Um erhöhtes Körpergewicht dauerhaft zu minimieren gelten folgende Regeln

  • Umstellung des Ernährunsgverhaltens
  • Langsame Gewichtsabnahme
  • Wunschgewicht als Ziel formulieren
  • Genussvollen, angstfreien Umgang mit Lebensmitteln verfolgen
  • Mindestens 1200 kcal täglich
  • Essen sie abwechslungsreich, ausgewogen und energiereduziert
  • Führen Sie Mineralstoffe und Vitamine bedarfsdeckend – auch über Nahrungsergänzungsmittel möglich
  • Trinken Sie ausreichend Wasser
  • Alkohol drastisch reduzieren oder ganz verzichten
  • Schreiben Sie Ernährungsprotokolle zur Erfassung Ihrer Ernährungsgewohnheiten
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Erwerbung von Ernährungswissen
  • Disziplin und Motivation

Unabhängig davon für welche Ernährungsform und welche Art von Bewegung man sich entscheidet, die Motivation spielt eine entscheidende Rolle. In jedem von uns steckt er. Bei dem einen ist er größer als bei anderen. In jedem von uns schlummert der innere Schweinhund. Aber wie heißt es doch so schön – ohne Fleiß kein Preis. Und so muss im Endeffekt jeder für sich selbst entschieden ob er sein Ziel in Angriff nimmt und für sich einen Erfolg verbucht oder sich doch dem inneren Schweinhund geschlagen gibt.



Aber es gibt natürlich Tricks und Kniffe wie der innere Schweinhund zu überwinden ist:

  • Geben Sie dem Tier einen Namen!
  • Formuliere Sie klar Ihr Ziel!
  • Führen Sie sich Ihr Ziel jeden Tag (auch praktisch) vor Augen!
  • Suche Sie Unterstützung bei Ihren Freunden!
  • Machen Sie Fotos (Selfies) von sich!
  • Verfolgen Sie neue Hobbys!
  • Betreten Sie in regelmäßigen Abständen die Waage!
  • Holen Sie sich kleine Helfer ins Haus (W-LAN Waage, Aktivitäts-Armband, Schrittzähler)
  • Belohnen Sie sich (ein Satz neuer Sportkleidung, ein schicker neuer Shaker)



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