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Kürbisse - nicht nur zu Halloween gesund


Multifunktionales Früchtchen

An Halloween, der Nacht vor Allerheiligen, starren einem mittlerweile auch in Deutschland zahlreiche große Zähne und funkelnde Augen an. Dahinter verstecken sich keine kleinen Monster sondern eine sehr gesunde Frucht, in der eine Grimasse eingeschnitzt wurde, der Kürbis. Seine vielen Gesichter zeigt der Kürbis nicht nur als Dekoration zu Halloween sondern auch in Sachen Gesundheit.

Denn nicht nur das leckere Fruchtfleisch mit seinem hohen Gehalt an Antioxidantien wie Beta-Carotin kann nicht nur Ihren saisonalen Speiseplan aufpeppen, sondern auch der Gesundheit zuträglich sein. Kürbiskerne und hochwertiges Kürbiskernöl können das ganze Jahr über essentielle Fettsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe liefern.

Darüberhinaus bestehen Kürbisse zu rund 90 Prozent aus Wasser und haben darum wenige Kalorien. Sie enthalten zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Das enthaltene Beta Carotin , das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann ist verantwortlich für die Färbung des Kürbisses. Vitamin A unterstützt den normalen Eisenstoffwechsel, die Erhaltung gesunder Haut und Schleimhäute sowie die Sehkraft und das Immunsystem.

Kürbisse selbst züchten?

Warum nicht? Der Kürbis zählt mit inzwischen etwa 800 Arten zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, aber nicht jede ist genießbar. Kürbisse können noch bis Ende April ausgesät werden. Sie sollten noch vor dem ersten Frost geerntet werden, denn schon Temperaturen unter 5°C können dem Kürbis schaden.

Der Kürbis (Cucurbita maxima) ist im tropischen Mittel- und Südamerika beheimatet. Wer große Kürbisse selbst heranzüchtet sollte besonders auf eine ausreichende Bewässerung achten. Kürbisse mögen es gerne warm und windgeschützt. Die Früchte sind reif, wenn der Stielansatz sowie die Schale hart, braun und trocken sind. Dann sind sie auch sortentypisch ausgefärbt. Die Ernte beginnt ab Ende August. Für Winterkürbisse schon im Oktober.

Halloween Kürbis

Schon gewusst?

Das Wort Halloween stammt von "All Hallows’ Eve", der Abend vor Allerheiligen ab. Es benennt Volksbräuche in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen. Wie man vielleicht denkt kommen die Halloweenbräuche nicht aus Amerika, sondern ursprünglich aus dem katholischen Irland. Auch der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland und geht auf die Legende von dem Bösewicht Jack Oldfiled zurück.

Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eine beleuchtete Rübe. Da aber in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung stehen wurden diese verwendet. Die Grimassen wurden hineingeschnitten um böse Geister abzuschrecken.

Halloween Herkunft
Halloween Kürbis

Der Kürbis in der Küche!

Nach der Ernte wird gekocht. Dann probieren Sie doch mal eine exquiste Kürbisuppe mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl. Nicht nur verdammt lecker sondern auch gesund und preiswert. Das passende Rezept finden Sie hier:


Rezept: Kürbis-Süßkartoffelsuppe mit Kürbisöl- und kernen

Eine orientalisch angehauchte Kürbis-Süßkartoffelsuppe zum Genießen. Die feinen Inhaltstoffe verleihen der Suppe eine tolle Farbe und sind darüberhinaus noch sehr gesund.


Zutaten für 4 Portionen:

Eine orientalisch angehauchte Kürbis-Süßkartoffelsuppe zum Genießen. Die feinen Inhaltstoffe verleihen der Suppe eine tolle Farbe und sind darüberhinaus noch sehr gesund.

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
  • 400 g Süßkartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Petersilie
  • 3 EL Kürbisöl
  • 3 EL Öl
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Currypfeffer
  • 30 g Schmand
  • 1 Prise Safran
  • 3 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

Schritt 1: Waschen, putzen, entkernen Sie den Kürbis und schneiden Sie ihn klein. Die Süßkartoffel ebenfalls schälen und in Stücke schneiden. Anschließend schälen und würfel Sie die Zwiebeln. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden (Alternativ nehmen Sie eine Knoblauchpresse). Die Petersilie waschen und klein hacken.

Schritt 2: Dünsten Sie die Kartoffeln, den Kürbis mit Zwiebeln und Knoblauch an. Geben Sie das Kürbiskernöl dazu. Geben Sie nun 1 Liter Gemüsebrühe dazu. Würzen Sie anschließend alles mit Salz und Curry und lassen Sie alles bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

Schritt 3: Nun rösten Sie die Kürbiskerne in einer separaten Pfanne leicht an und nehmen Sie sie heraus.

Schritt 4: Nehmen Sie nun die Suppe vom Herd und pürieren Sie diese mit einem Pürierstab bis keine Stückchen mehr zu erkennen sind. Den Schmand unterrühren und mit der Petersilie verfeinern. Anschließen die Suppe abschmecken. Anschließend die Priese Safran und die gerösteten Kürbiskerne auf die Suppe geben und heiß servieren





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