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Wer ist bloß das starke Geschlecht?


Dem Mann wird zugestanden, er sei das stärkere Geschlecht. Ob das tatsächlich zutrifft? Es heißt zwar, Eva sei aus Adams Rippe gemacht, also gewissermaßen ein unvollständiger Teil des Mannes. Genauer betrachtet gilt vielmehr das Umgekehrte. Das männliche Y-Chromosom ist vor etwa 250 Millionen Jahren als genetischer Fehler aus einem gemeinsamen Vorläufer entstanden, der gleichzeitig ein makellos symmetrisches weibliches X-Chromosom hervorbrachte.

Wer von den beiden – Mann oder Frau - ist nun also wirklich das vollkommenere Geschlecht? Bedenkt man, dass Männer sowohl Y- als auch X-Chromosomen besitzen, Frauen hingegen ausschließlich X-Chromosomen, stellt sich die Frage erneut – und führt womöglich zu einem amüsanten Disput am Abendbrottisch … Zurück von dieser kuriosen Betrachtung zu den Dingen des Alltags. Mann und Frau haben mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Eine davon ist die hormonelle Umstellung in der zweiten Lebenshälfte. Dem weiblichen Organismus gehen allmählich die Östrogene aus und dem männlichen die Androgene, zu denen vor allem das Testosteron zählt. Absinkende Hormonspiegel müssen jedoch nicht das gewohnte Leben und die zugehörige Sexualität gänzlich zum Erliegen bringen.

Denn Erhebungen zeigen, dass gerade die älteren Semester engagiert „bei der Sache“ sein wollen. Glücklicherweise hält die Natur dafür gute Lösungen parat. Dem Herrn der Schöpfung springt sie in puncto Manneskraft sogar unabhängig vom Hormonstatus helfend zur Seite: Guarana und Pastinak heißen ihre Zauberworte. Was genau es mit diesem Duo auf sich hat, und warum Kürbiskernöl dem Mann besonders zuträglich ist, erklären wir Ihnen jetzt.


Für die Liebe ist man nie zu alt ...

… ganz im Gegenteil, Männer zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr sind sexuell sogar stärker interessiert, als ihre jüngeren Geschlechtsgenossen. Leider verringert sich die Testosteronproduktion ab dem vierten Lebensjahrzehnt alljährlich um mögliche zwei Prozent. Ein Sechzigjähriger kann also im Vergleich zum Vierzigjährigen bereits ein Drittel seines Testosterons eingebüßt haben, also die ungestörte Weiterleitung des Erotiksignals zum „Ort des Geschehens“.


Ein fulminantes Duo

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Wann und wo man(n) auf einen erotischen Reiz trifft, liegt meist in des Zufalls Hand. Zwei weitere unabdingbare Faktoren lassen sich hingegen bewusst unterstützen. Dabei kommt ein Duo zum Tragen, das unter Fachleuten bestens bekannt ist: Pastinak und Guarana. Erotische Reize führen im Gehirn zur Ausschüttung von Dopamin.

Dieser Botenstoff setzt eine Befehlskette in Gang, an deren Ende der Bluteinfluss in den Schwellkörper steht. Ist dieser Vorgang erst einmal gestartet, wird das auslösende Dopamin bereits wieder abgebaut und neues Dopamin wird benötigt. Inhaltsstoffe der Pastinakwurzel, insbesondere das ätherische Öl Myristicin, verzögern den Abbau des Dopamins jedoch und können das Feuer der Lust dadurch weiterhin am Köcheln halten. Das im Amazonasbecken beheimatete Lianengewächs Guarana ist zudem reich an hochaktiven Methylxanthinen. Jene Substanzen entspannen winzige Gefäßmuskeln. Besonders interessant ist dieser Effekt im Schwellkörper des Mannes, der durch seine leeren Gefäße einem Schwamm mit unzähligen Hohlräumen gleicht. Umliegende Muskelfasern drücken diese normalerweise zusammen. Werden diese gelockert, kann sich das Gewebe mit Blut füllen und „Amors Pfeil“ kommt zum Tragen.

Die Kraft des Kürbis

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Gesunde Blutgefäße sind entscheidend für diesen Zauber. Seit den 1970-er Jahren ist bekannt, dass bestimmte Naturstoffe den Blutfluss und die Beschaffenheit der Adern günstig beeinflussen können. Der Kürbis gilt als reichhaltige Quelle solcher Substanzen sowie von Zink und Vitamin E. Zink sorgt für einen normalen Testosteronspiegel und Vitamin E schützt Körperzellen vor freien Radikalen. Zudem enthält das Öl des Kürbis reichlich β-Sitosterol. Dieses vermag die Umwandlung des Männerhormons Testosteron in das abtrünnige Dihydrotestosteron (DHT) zu reduzieren. Zuviel DHT wird mit einem übermäßigen Wachstum der Prostata in Verbindung gebracht.


Vitamine gefragt

Der Mann produziert in jeder Sekunde durchschnittlich 1.000 Spermien. Pro Jahr macht das etwa 32 Milliarden. Kein Wunder, dass damit ein enormer Stoffwechsel einhergeht, der geradezu nach Vitaminen lechzt. Bereits die Energieerzeugung für eine solche Meisterleistung erfordert die Vitamine B1, B2, B3, B5 (Pantothensäure), B6, B7 (Biotin) und B12. Für die Bildung der Erbsubstanz und die Zellteilung ist darüber hinaus reichlich Folsäure gefragt.





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