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Superfoods und was dahinter steckt


Der Begriff Superfood ist in aller Munde. Wir kaufen Chiasamen, essen Granatäpfel und backen mit Avocado. Und das alles nur, weil wir irgendwann man irgendwo gelesen haben, dass diese Superfoods wahnsinnig gesund sind. Doch was ist wirklich dran? Dieser Frage wollen wir heute auf den Grund gehen.


Was ist eigentlich Superfood?


Superfood wird so genannt, weil man ihm besondere Eigenschaften nachsagt, die positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben können, oder gar wie Medizin wirken.

Doch Achtung – nur weil Sie morgens 2x die Woche einen Esslöffel Granatapfelkerne in Ihr Müsli geben, können Sie noch lange nicht behaupten, dass Sie Superfoods für die Gesundheit essen.

Der Begriff Superfood wird heute gerne genutzt um zu verkaufen. Aber lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Ein Müsliriegel mit 10g Superfood und 20g Zucker tut nichts für Sie. Greifen Sie besser auf frische Lebensmittel zurück, und essen Sie viel davon. Welche das sein sollten? Dazu später mehr!


Superfood als Medizin – wie funktioniert das?


Viele Krankheiten von denen unsere Gesellschaft betroffen ist, sind das Resultat oxidativen Stresses. Superfoods haben die Eigenschaft entzündungshemmend und antioxidativ zu wirken und so einen wesentlichen Beitrag zu unserer Gesundheit zu leisten.Um zu messen, wie stark die antioxidative Wirkung eines Lebensmittels ist, wurde in 2005 der ORAC-Wert eingeführt!

ORAC steht für:

Oxygen
Radical
Absorption
Capacity


Je höher dieser Wert ist, umso größer ist die Fähigkeit eines Lebensmittels, antioxidativ zu wirken. Viele Superfoods haben daher besonders hohe ORAC-Werte. Das deckt sich häufig mit den sekundären Pflanzenstoffen, die fast alle antioxidativ wirken – daher tauchen diese oft im gleichen Atemzug mit sekundären Pflanzenstoffen auf.


Aber wie ernähren?


ORAC-Werte

So. Die Verwirrung ist nun komplett, oder? Was sollen Sie denn jetzt essen?

Zunächst einmal: Entspannen Sie sich. Und dann merken Sie sich: Mit einer stark pflanzlich orientierten Ernährung können Sie kaum etwas falsch machen. Wenn es Superfoods sein sollen, dann kommen hier die, mit den besten ORAC-Werten. Übrigens, ein Wert gilt als hoch wenn er über 10.000 liegt, als sehr hoch, wenn er über 100.000 liegt. Zur Grundversorgung sollten Lebensmittel mit einem Wert von 5.000 – 7.000 angestrebt werden.


Obst, Gemüse und Pilze
Bio Brokkolisprossen, getrocknet (29.849)
Ingwer, frisch (39.041)
Holunderbeeren, frisch (14.697)
Aroniabeeren (22.824)

Gewürze:
Gemahlener Zimt (131.000)
Gemahlene Nelken (290.283)
Salbei, frisch (32.004)

Sonstiges:
Traubenkernmehl (100.000)
Moringa-Blatt Pulver (62.600)
Acai Pulver (39.127)
Walnüsse (13.057)


Das klingt Ihnen alles zu kompliziert? Greifen Sie auf folgende heimische Superfoods zurück: Sauerkraut (nicht pasteurisiert), Mandeln, Kürbiskerne, Beeren, Avocados (na gut, heimisch sind die hier nicht, aber es gibt sie in jedem Supermarkt), Oregano.

Zur optimalen Versorgung mit sekundären Pflanzenstoffen empfehlen wir zusätzlich ASLAN Five-a-day Kaucapsetten als Zusatz zu Ihrer gesunden Ernährung.




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